Neben der Sandgrube „Königsee“ befindet sich in einem kleinen Waldstück die dreigliedrige Wallanlage auf einer Fläche von etwa 4.200 m2. Die Anlage besteht aus drei ineinander liegenden Wällen. An vielen Stellen sind die Wälle heute nur noch etwa 50 cm hoch. In der Mitte befindet sich ein kleines Plateau von ca. 15 x 11 m.

Die ursprüngliche Funktion der Wallanlage ist nicht eindeutig geklärt; am wahrscheinlichsten handelt es sich um eine mittelalterliche Burganlage, denkbar sind aber auch eine Wegesprerre, ein Viehkanal oder ein Pflanzgarten.

Im Zuge der Rekultivierung der Sandgrube wurde der Verlauf der Wällte unter archäologischer Aufsicht wiederhergestellt, wodurch die Struktur heute deutlich erkennbar ist.

Lage: im kleinen Waldstück direkt neben der ehemaligen Sandgrube „Königssee“, Zugang über kleinen Forstweg wenige hundert Meter westlich der Sandgrube, von der K4 (Teichgut) abgehend; 52.6396287 N 10.4863332,17 E